• Abenteuer pur auf Island

Die CROSSCAMP Explorer unterwegs auf Island

CROSSCAMP Adventure Days

(K)ein Morgen wie jeder Andere!

Ein Morgen, wie jeder andere. Eigentlich. Bis Andi durch ein Outdoor-Magazin blätterte und dieses atemberaubende Foto eines isländischen Gletschers entdeckte. Machen ist besser als Planen, so Andis Grundeinstellung. Also am Abend direkt die Fähre gebucht und auf Google Maps die ersten Abenteuer Hotspots markiert. Im März würde auf Island noch Winter sein.

Es brauchte keine große Überredungskunst, um seine Kollegin Nina und ihre Studienfreundin Nora ins Boot zu holen. Direkt begeistert von dieser wilden Roadtrip-Idee war auch ich, ein langjähriger Abenteuergefährte der drei. Und schon stand das Explorer-Team: vier Freunde, drei CROSSCAMP Vans und eine Insel voller Überraschungen.

Island, der dünn besiedelte Inselstaat im Nordatlantik, entfaltet mit seiner atemberaubenden Naturkulisse ein wahres Paradies für Naturliebhaber und Vanlife-Enthusiasten. Vulkane, Gletscher, Geysire und magische Küstenlinien bieten die perfekte Bühne für das ultimative Vanlife-Abenteuer. Diese epische Kulisse, bekannt aus Filmen wie "Game of Thrones" und "Star Wars: Das Erwachen der Macht", wird nun der Spielplatz für uns vier Explorer.

Vom Flughafen in die Eiswüste bei Reykjavik

Es ist Mitte März, und Andi hat sich von Deutschland aus mit seinem CROSSCAMP FULL auf den Weg nach Island gemacht. Nina, Nora und ich sind aus München geflogen und wurden von Andi am Flughafen in Reykjavik abgeholt. Gemeinsam holen wir die zwei gemieteten CROSSCAMP 541er für die beiden Mädels und mich ab und starten sofort ins Abenteuer. Auf unserer Reiseroute liegen einige Highlights, die wir ansteuern wollen – die berühmte Ringstraße Islands wird dabei unser Kompass sein.

Kaum haben wir die Stadtgrenzen verlassen, zeigt Island sein wahres Gesicht: Ein heftiger Schneesturm verwandelt die Landschaft in ein weißes Meer aus Schnee und Eis. Der Wind reißt am Lenkrad, die Fahrzeuge schlingern. Doch wir sind entschlossen, jede Herausforderung anzunehmen. Wir haben uns schließlich für Island entschieden, um etwas zu erleben und die Komfortzone zu verlassen. Auch die Nacht über lässt der Sturm nicht nach. Deshalb schlafen wir alle vier auf den Schlafcouchen des 541 bzw. der Klapp-Schlaf-Sitzbank des CROSSCAMP FULL – und nicht im Panorama-Schlafdach. Zu groß die Gefahr, dass der Sturm dieses abreißen würde. Gott sei Dank sind die Fahrzeuge flexibel genug und bieten uns vier Explorern dennoch perfekten Schutz vor dem Wetter.

Mächtige Wellen am Vik Black Beach in Island

Am nächsten Tag erreichen wir den Black Beach in Vik – ein magischer Moment. In einem Naturschauspiel der Extraklasse brechen sich hier gewaltige, schäumende Wellen des Atlantiks auf einen tiefschwarzen Kiesstrand. Die rauen Klippen – für die einen das Fotomotiv, für uns die perfekte Kulisse für eine spontane Boulder-Session. Unsere Reise führt uns dann weiter durch spektakuläre Lavafelder und über breite Flussbetten. Die endlose, magische Landschaft gibt schon am ersten Tag einen Vorgeschmack auf die Abenteuer der nächsten Tage.

Und wieder Sturm am Nachmittag – 100 km Fahrtstrecke werden so zum Drahtseilakt: es fällt schwer, die Fahrzeuge auf der Straße zu halten. Unterwegs helfen wir 3 verzweifelten Spaniern noch den Reifen zu wechseln – sie sind im Sturm von der Straße abgekommen und haben sich einen Platten gefahren. Die Böen sind gnadenlos. Es schleudert einen schon beim Aussteigen fast zu Boden. Also stellen wir die großen 541 als Barriere gegen den Wind auf, die Fernlichter voll aufgeblendet als Sicherheitsmaßnahme, und beginnen den Reifen zu wechseln. Mir reißt der Wind nach wenigen Sekunden Mütze und Stirnlampe vom Kopf, beides fliegt waagerecht davon und verschwindet im Staub der Lavawüste. Nach einer nervenaufreibenden halben Stunde haben wir unser Werk vollbracht und fahren Richtung Skaftafjell. Die Ankunft im Camping Skaftafell ist deshalb ein echter Moment des Durchatmens.

Wandern auf den Mt. Skaftafjell - Blick auf endlose Gletscher

Der nächste Tag ist einer fürs Abenteuer-Album: Die Wanderung im Skaftafell-Nationalpark führt unser Adventure Team zum Svartifoss. Hier stürzt ein Wasserfall vor einer Kulisse aus Basaltsäulen hinab, die wie monströse Orgelpfeifen aussehen. Weiter geht es Richtung Gipfel des Skaftafjell. Aber Überraschung: etwa 200 Höhenmeter unter dem Gipfel wird der Sturm so stark, dass wir teilweise in der Hocke laufen müssen...

Doch der wahre Star der Wanderung ist der riesige Gletscher Vatnajökull, dessen majestätische Ausläufer, der Skaftafellsjökull, sich mit seiner 10 Kilometer langen und knapp 2,5 Kilometer breiten Gletscherzunge weit über das Land erstrecken. Eine gigantische Naturkulisse, in der wir uns alle klein, aber doch verbunden mit der Welt fühlen. „Gigantisch“, in dieser filmreifen Kulisse hätte Andi gerne sein SUP aufgepumpt, um eine unvergessliche Runde auf der Gletscherlagune am Skaftafjell zu drehen. Aber leider ist die Zeit Mitte März noch nicht reif für dieses Abenteuer: Ein meterdicker Eispanzer liegt über dem Wasser.

Du möchtest den Gletscher sehen? Sieh dir unseren Island-Film (13 Minuten) an und erlebe unser Abenteuer noch mal in bewegten Bildern.

Gletscher-Skitour mit Meer Blick

Stattdessen stellen wir uns am nächsten Tag einer neuen Herausforderung: einer Skitour auf einen Gipfel am Rande des Vatnafelljökuls.

Die Anfahrt mit einem Monster-Jeep ist nur der Anfang. Über wüstes Gelände rumpeln wir mit dem umgebauten Fahrzeug unseres Guides Stephan (Stepman.is) hoch in die Berge. An einem vereisten Bach halten wir alle die Luft an - aber hey... kein Problem. 

Die Tour selbst ist technisch einfach, aber das vollkommen vereiste Gelände macht den Aufstieg heikel und zum echten Abenteuer. Ähnlich herausfordernd ist auch die Abfahrt – bei Wind und schlechten Sichtbedingungen. Abenteuer ist eben nicht, was wir planen, sondern was die Natur für uns bereithält, das lernen wir hier sehr schnell.

Am Abend erreichen wir den Pferdehof von Snaisa, einer alten Bekannten, deren Kontakt wir von einer Freundin bekamen.

Nach den Anstrengungen der Skitour genießen wir die Gemütlichkeit unserer CROSSCAMPs. Wir sitzen alle zusammen in einem 541 - die drehbaren Vordersitze und das variable Schlaf-Sofa ergeben eine richtig gute Sitzecke für uns vier Personen und Snaisa.

 

Magische Nacht unter grünem Himmel - Nordlichter auf Island beim Campen

Dort erleben wir bei eisiger Kälte und blasendem Wind unter dem magischen Schleier der Nordlichter eine unvergessliche Nacht – während die CROSSCAMPs sanft im Wind wackeln.

Nora und Nina schlafen auch heute wieder unten auf dem flexiblen Schlafsofa des CROSSCAMP 541 - wegen des Windes. Die Schlafsofas lernen wir auf diesen Trip wirklich lieben. Unter dem Sofa hat man entweder noch mal zwei Gurtplätze - oder viel besser als in unserem Fall: einen gewaltigen Stauraum für Skier und Outdoor-Ausrüstung. An zwei Airline-Schienen mit Zurrösen kann das Gepäck unter dem Schlafsofa verzurrt werden. Auch die Standheizung, der 70L-Kompressor-Kühlschrank und die Küche mit Spüle und Gasherd sind bei dem kalten Wetter ein großer Mehrwert. Draußen kochen und essen wäre keine Option. Und Restaurants sind auf Island auch Mangelware... 

Aber auch der Urban Camper von Andi, Modell CROSSCAMP FULL bewährt sich sehr auf dieser Reise. Auch in diesem Fahrzeug gibt es eine Küche mit Gasherd und Spüle, Schränke, eine Ski-Durchlade und eine Standheizung. Und Andi legt es drauf an: egal wie hart der Wind, er schläft im Panorama-Aufstelldach. Respekt: es hält. Enorm, was diese Konstruktion verkraftet, denke ich mir, als ich im 541 regelrecht vom Wind durchgeschüttelt werde, so stark wackelt der Bus.

Standup Paddling zwischen Eisbergen - Winter-Camping auf Island ist einzigartig...

Aber schon am nächsten Morgen wartet wieder ein spektakulärer Tag auf uns. Die Gruppe trennt sich...

Andi und ich steuern eine Gletscherlagune an, die uns das perfekte Setting für eine SUP-Runde bietet: offenes Wasser, türkisblaues Licht und schimmernde Eisberge, umgeben von der majestätischen Stille des arktischen Winters.

Während wir das SUP am Ufer zwischen Packeisschollen aufpumpen, beobachten wir die Gletscherzunge. Bis wohin können wir gefahrlos paddeln, ohne dass uns die Flutwellen herunterbrechender Eisblöcke gefährden?

Außerdem schlüpfen wir unsere Neopren-Anzüge. Das Wasser hier hat ungefähr 1 Grad, hineinfallen ohne Schutzausrüstung wäre selbst für gute Schwimmer gefährlich.

Reiten auf Island-Pferden - durch Bäche, die Brandung und über Strände

Zeitgleich finden die beiden Abenteurerinnen auf dem Rücken der robusten Isländer ihr eigenes Abenteuer. Sie galoppieren durch die unberührte Landschaft, durchqueren Bäche und erkunden die wilden Pfade Islands, bis sie einen einsamen Strand erreichen – unvergesslich! Ein größeres Gefühl von Glück und Freiheit lässt sich wohl kaum erleben.

Als sich die Reise dem Ende zueigt, geben wir die Mietfahrzeuge zurück und lassen die Erlebnisse Revue passieren. Wir erinnern uns an die herzlichen Momente des Lachens, die gemütlichen Mahlzeiten im warmen Inneren der CROSSCAMP Vans und die faszinierenden Nächte unter den Nordlichtern.

Andi, der sich mit seinem CROSSCAMP FULL über die Färöer Inseln auf den Heimweg macht, weiß, dass dies nur der Anfang vieler weiterer Abenteuer war. Was als spontane Idee in einem Magazin begann, hatte sich in ein unvergessliches Abenteuer voller Freundschaft und Entdeckungen verwandelt. Was ist wohl das nächste Abenteuer?

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